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Martinique -

der Ausbruch des Mont Pelé im Jahre 1902

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Saint Pierre und der Vulkan Mont Pelee im Nebel
Auf den Antilleninseln gibt es eine Reihe von Traumhotels

Diese grossartige Insel ist nicht nur durch ihre Schönheit weltweit bekannt geworden, sondern auch durch ein Ereignis, das ihr Gesicht vor 110 Jahren innerhalb von Tagen, eigentlich sogar innerhalb von Stunden, entscheidend veränderte und das auf der ganzen Welt Anteilnahme und Bestürzung auslöste:

Blick auf St. Pierre, im Hintergrund der Mont Pelée

Am 8. Mai 1902 brach der Vulkan Mont Pelé - heute ein vielbesuchtes Touristenziel - in einer verherrenden Explosion aus. Mehrere Zehntausend Menschen kamen dabei um, die damalige Inselhauptstadt Saint-Pierre - damals das "Paris der Karibik" - wurde vollständig vernichtet und auch nicht wieder in seiner alten Grösse und Pracht aufgebaut.

Nahezu alle Einwohner von Saint-Pierre (nur drei dort anwesende Einwohner Saint-Pierres überlebten den Vulkanausbruch, direkt in der Stadt sogar nur einer) und Tausende von Flüchtlingen, die schon Tage vor dem verheerenden Ausbruch aus den Bergdörfern in die Inselhauptstadt gekommen waren, kamen durch die Glutwolke (Pyroklastischer Strom) innerhalb von wenigen Sekunden ums Leben.

Die Behörden hatten damals aus politischen Gründen die drohende Gefahr schöngeredet, statt die Bevölkerung rechtzeitig zu evakuieren, obwohl sich die Katastrophe sichtbar ankündigte und keineswegs wirklich überraschend kam.

Umfassend informieren können Sie sich über den Ausbruch im "Museum Franck A. Perret" in Saint-Pierre (s. bei den Ausflugstipps). Die Wracks der Schiffe, die dem Vulkanausbruch zum Opfer fielen, sind heute ein beliebtes Ziel für Tauch-Touristen: 15 alte Schiffswracks liegen etwas nördlich von Saint Pierre in geringer Tiefe (zwischen 15 und 30 m) vor der Küste.

Saint Pierre liegt sehr schön direkt am Wasser mit einem abwechslungsreichen Hinterland. Hier gibt es zahlreiche Möglichkeiten zu wunderbaren Wanderungen. Es gibt hier viele Kulturflächen, an deren Rand man entlanggehen kann, um die Hänge der Montagne Pelée zu erkunden. Nur an seiner Nordwest-Flanke ist der Berg völlig unzugänglich.

Aufstieg zum Mont Pele auf Martinique

Von der Ortschaft Le Precheur gibt es einen gut begehbaren Weg, der einen weit den Hang hochführt und - entsprechende Kondition, etwas Klettervermögen und Schwindelfreiheit vorausgesetzt - bis auf die andere Seite der Insel nach Ajoupa Bouillon und an die Küste dort führt. Richten Sie sich für alle Fälle auf eine Übernachtung im Freien ein! Der Berg ist etwa 1400 m hoch.

Von Südosten kann man bis zur Ortschaft Le Morne Rouge und noch weiter auf gut ausgebauter Strasse bis zu einem Panorama-Restaurant fahren. Vielleicht reicht Ihnen der Anblick ja auch schon.

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Der Berg selbst ist heute ein beliebtes touristisches Ziel. Seine Besteigung gilt als leicht; allerdings ist er kein Wander- oder Trekkingziel - ein bisschen mehr müssen Sie schon tun, um nach oben zu kommen. Es werden geführte Bergtouren angeboten. Sie können dann bis an den Kraterrand und die Caldera kann auch durchquert werden.

Allerdings ist der Krater nicht spektalulär, wie z.B. der Poas in Costa-Rica, denn der Mont Pelé rührt sich seit der letzten Eruptionsperiode zwischen 1929 und 1932 nicht. Trotzdem wird er ständig überwacht, denn irgendwann wird er vermutlich aus seiner Ruhe wieder aufwachen.

Eine Tour zum Gipfel des Mont Pelé können Sie als geführte Wanderung unternehmen, aber auch eigenverantwortlich. Die beste Zeit dazu entspricht der besten Reisezeit für die Insel überhaupt, nämlich zwischen Dezember und April. Trotzdem ist der Gipfel auch zu dieser Zeit, also der Trockenzeit auf Martinique, häufig in Nebel gehüllt (s. Foto ganz oben).

Rechnen Sie als reine Gehzeit sechs Stunden. Natürlich geht es auch schneller, wenn Sie geübt sind, aber es ist kein Nachmittagsspaziergang. Und die Nacht kommt in den Tropen sehr früh und sehr schnell!


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